Höher, schneller, weiter, doch wohin? In einem begrenzten Raum gibt es kein ewiges Wachstum, auch kein wirtschaftliches.

Aktuell dehnt sich unsere Zivilisation stetig aus, die Natur hat immer weniger Rückzugsräume. Artensterben und Klimakrise sind nur eine Folge unseres menschlichen Handelns.

Unser System ist darauf programmiert stetig zu wachsen und wenn etwas stetig wächst, geht das früher oder später auf Kosten endlicher Faktoren. Die industrielle Massentierhaltung ist ein gutes Beispiel dieser Problematik. Es wird zunehmend daran gearbeitet die Ausbeute zu steigern und das geht auf Kosten der Tiere.
Auch wenn es sich darüber streiten lässt, ob die Imkerei eine Form der Massentierhaltung ist, kann man sich trotzdem fragen wohin sie führen soll. Stetig wird daran gearbeitet die Honigernte zu steigern, dafür wird durch Zucht in die nach 30 Millionen Jahre alte Evolution entstanden Genetik eingegriffen und es werden Betriebsweisen optimiert.

Während zu Zeiten der Zeidlerei nur alle paar Jahre ein kleiner Teil des Honigs geerntet wird, werden heute zwischen 15 und 50 kg Honig im Jahr geerntet.
Bienen leben heute nicht mehr in ihrem artgerechten Lebensraum, in Baumhöhlen im Wald. Sondern sie werden in deutlich größeren, viereckigen, schlecht isolierten, auf dem Boden stehenden Behausungen gehalten.

Seit jeher musste sich die Natur dem Menschen fügen. Jetzt stecken wir aus diesem Grund in Krisen, dass Blatt muss sich wenden.
Denken wir Zukunft und erkennen, dass es in einem endlichen Raum kein ewiges Wachstum gibt.

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