beekeepers for future

B4f geht neue Wege der Bienenhaltung und setzt uns für den Erhalt unserer Umwelt und die der Bienen ein.

Servus, mein Name ist Adrian und bin Bienenbegleiter und ehemaliger Imker aus München. 2019 rief ich beekeepers for future in das Leben, eine Initiative zum Schutze von Wild- und Honigbienen.
Für den Raum München biete ich an Bienenschwärme kostenlos zu fangen. Egal ob sie sich in den Garten gesetzt haben, oder ein Schwarm an einer Strassenecke hängt, ich komme! Hier melden
Neben der intensiven Landwirtschaft mit Pestiziden und Monokulturen, der Klimakrise, die Bienen im Winter nicht zur Ruhe bringt und im Sommer das Futter versiegen lässt und den eingeschleppten Krankheiten und Parasiten, wie die Varroamilbe, ist auch die moderne Imkerei eine enorme Belastung für die Bienen.
Seit 45 Millionenen Jahren leben Honigbienen in der freien Natur, bis heute!
Auf unserer Webseite gibt es Empfehlungen zu Filmen und Büchern, eine detallierte Darstellung der Probleme der modernen Imkerei,  Tipps für eine artgerechte Bienenhaltung, eine Anleitung zum Bau einer Baumhöhle für Bienen und sonstige Höhlenbewohner und vieles mehr.
Was ist beekeepers for future?
Beekeepers for future ist eine Initiative zum Schutze der Wild- und Honigbienen und dem Erhalt ihrer Umwelt. Damit engagiert sich b4f aber nicht nur für die Lebensgrundlagen der Bienen, sondern auch für die Umwelt der Menschen. Wir unterstützen bis heute durch die Mobilisierung von Bienenfreunden die fridays for future Bewegung. Allerdings hat sich beekeepers for future von diesem ursprünglichen Hauptziel weiterentwickelt und konzentriert sich nun auf den Artenschutz.

Dabei ist die Honigbiene das Tier, um welches sich der Großteil bei b4f dreht. Zwar ist natürlich klar, das die Wildbienen mindestens genauso wichtig für unsere Umwelt sind und das Sterben sich bei ihnen deutlich dynamischer vollzieht, aber auch die Honigbienen trotz ihrer Schlüsselfunktion im Ökosystem kaum Schutz genießen. Auch sie hat keine Lobby, nur die Imkerei hat eine und die bekannte Behauptung, solange sich der Mensch um die Honigbiene kümmert, geht es ihr gut, stimmt so ganz klar nicht. Die Imkerei ist nämlich eine auf ertragorientierte Tierhaltung und zieht deshalb eine Menge, bei dem Großteil der Menschen und auch Imkern meist unbekannte, negative Folgen mit sich.

Kein Volk in der Imkerei überlebt ohne regelmäßige medikamentöse Behandlungen mit stark ätzenden Säuren, ihnen wird der über die gesamte Saison der mühesam gesammelte Honig zum Ende weggenommen und mit industriellen Zuckerwasser erstetzt. Zudem greift die Imkerei mit manipulativen Maßnahmen und mit Zucht tief in die Biologie und die Genetik der Völker ein, damit sie den gewünschten Kriterien des Imkers entsprechen. Honigbienen leiden unter der Imkerei und wohl keines würde  freiwillig in diese Tierhaltung einsteigen. Die Völker überleben nur noch die peppelnde Maßnahmen des Imkers, ohne diese sie dort schon längst gestorben wären.

Umso wichtiger ist es die letzten wertvollen wilden Völker zu schützen, sie nämlich gibt es noch immer. Sie trotzen der eingeschleppten Varroamilbe und überleben die Winter. Doch aufgrund der intensiven Bewirtschaftung des Waldes wird kaum mehr ein Baum über 100 Jahre alt, entsprechend wenige Baumhöhlen gibt es, in denen Honigbienen frei vom Menschen leben können.

B4f hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, durch den Bau von Baumhöhlen Honigbienen ein artgerchtes Leben zu ermöglichen. Zudem klärt b4f über die negativen Folgen der Imkerei auf um die artgerechte Bienenhaltung in Baumhöhlen zu etablieren und Honigbienen endlich zu schützen und nicht zu bewirtschaften. Da Wildbienen keinesfalls weniger gefährdet sind, engagiert sich b4f auch für sie. Hier auf der Webseite und auf den Social Media Kanälen sind Informationen über sie und ganz konkret Projekte zum selber anpacken zu finden. In unserer Rubrik für BienenschützerInnen sind außerdem empfehlenswerte Bücher und Film zu entdecken. Unter Blog gibt es regelmäßig kleine Artikel rund um den Arten und Klimaschutz, der auch natürlich ein Thema ist.
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