Selektion nach Kriterien der Varroatoleranz
Nur die varroatolerantesten Völker können sich vermehren, langfristig etabliert sich eine Biene, die mit der Varroa umgehen kann. Zeichen für eine Toleranz wäre das stark ausgeprägte Grooming-Verhalten, die Varroa-sensetive-Hygenie oder simpel, ein geringer Varroapopulation. 


Verwendung von Puderzucker als Behandlung
250 g Puderzucker werden je Zarge auf die Oberträger gestreut. Der Zucker wird in die Wabengassen gekehrt. Die Milben rutschen von den Bienen ab, nach 15 min kann man die lebendigen Varroen von der Gemüllschublade entfernen.


Säure vermeiden
Säure schädigt die Bienen enorm, zusätzlich züchten wir damit eine vitalere Milbe, nur die stärksten überleben und pflanzen sich fort. Eine Alternative wäre die Puderzuckermethode (siehe oben) oder die Brutpause im Sommer (siehe unten).


Brutpause im Frühling/Sommer
Durch die Brutpause kann sich die Milbe in der Zeit nicht vermehren und geht in eine Ruhephase über, welche auch noch nach erneutem Brutbeginn für eine gewisse Zeit anhält. Die Brutpause kann durch das Schwärmen oder das bilden bestimmter Ablegerformen hervorgerufen werden. Eine Sommerbehandlung kann fast immer vermieden werden.